Damenbart mit Wachs entfernen

Genau wie beim Epilieren werden auch bei einer Wachs-Behandlung die Härchen mitsamt der Wurzel ausgerissen. Bei Haaren auf der Oberlippe sind Kaltwachsstreifen meist die bessere Wahl, aber auch Heißwachs kommt infrage.

Kaltwachsstreifen kann man für wenig Geld in Drogerien kaufen oder online bestellen. Die Haut sollte vor der Behandlung entfettet werden, damit die Kaltwachsstreifen richtig an der Haut haften bleiben und wirklich alle Haare entfernt werden.

Ein Gesichtswasser, das Alkohol enthält, kann zum Entfetten genutzt werden. Danach sollte die Haut noch mal mit Wasser abgespült und gut abgetrocknet werden.

Die Kaltwachsstreifen werden entlang der Haarwuchsrichtung angedrückt und später entgegen der Wuchsrichtung wieder abgezogen. Die Streifen sollten fest an die Haut gedrückt werden, damit sie möglichst viele Haare umschließen können, und dann mit einem schnellen Ruck wieder abgezogen werden.

Die Prozedur wiederholen

Wenn – und das ist wahrscheinlich – nicht sofort alle Haare entfernt wurden, wird die Prozedur so oft wiederholt, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Zunächst kann man versuchen, den selben Streifen wiederzuverwenden, um Kosten zu sparen, aber spätestens nach dem zweiten oder dritten Gebrauch muss ein neuer Kaltwachsstreifen her.

Fall danach noch Wachsflecken auf der Haut zu sehen sind, können diese mit einem Reinigungsöl, das sogar oft in der Kaltwachsstreifen-Packung enthalten ist, abgerieben werden.

Um die Haut im Anschluss zu pflegen, sollte eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden. Diese Creme darf aber auf keinen Fall Alkohol enthalten, damit die Haut nicht zusätzlich gereizt und ihr Feuchtigkeit entzogen, anstatt zugeführt, wird.

Starker aber kurzer Schmerz

Die Entfernung eines Oberlippenbärtchens mithilfe von Wachs ist sehr schmerzhaft. Der Vorteil – zum Beispiel gegenüber der Epilation – ist allerdings, dass der Schmerz nur kurz anhält. Während etwa der Epilierer mehrere Minuten im Einsatz ist und die Schmerzen in dieser Zeit permanent zu spüren sind, tut es beim Wachs immer nur in der Sekunde weh, in der der Streifen abgezogen wird.

Empfindliche Haut kann jedoch schnell mit Rötungen oder Pickeln reagieren. Die Haare wachsen normalerweise nach circa zwei oder drei Wochen wieder nach. Jedoch ist das nur eine grobe Richtlinie und von Frau zu Frau verschieden.

Heißwachs als Alternative

Wer lieber Heißwachs verwenden möchte, hat den Vorteil, dass – wenn es gut gemacht wird – die Schmerzen etwas geringer sind. Gerade wenn man sofort nach dem Abziehen der Wachsstreifen mit dem Finger auf die behandelte Stelle drückt, wird der Schmerz deutlich gelindert. Wenn man dann nach ein paar Sekunden loslässt, tut es nicht mehr weh.

Der Nachteil ist allerdings, dass es sehr schwer ist, den eigenen Damenbart selbst mit Heißwachs zu entfernen. Gerade bei ungeübten Frauen ist hier der Gang zur Kosmetikerin fast unumgänglich. Alternativ kann vielleicht auch eine Freundin helfen, die im besten Fall bereits Erfahrungen mit Heißwachs hat.

Halawa tut weniger weh

Neben Heiß- und Kaltwachs kann der Damenbart natürlich auch mit Halawa entfernt werden. Die Zuckerpaste wird ähnlich angewendet wie Wachs, die Schmerzen sind jedoch meist deutlich geringer.

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