Die richtige Form

Nicht jeder Frau steht die gleiche Brauenform. Was bei einer Freundin super aussieht, muss bei dir nicht unbedingt auch gut aussehen. Aus diesem Grund ist auch bei aktuellen und sich ständig verändernden Modetrends Vorsicht geboten.

Augenbrauen sind kein Kleidungsstück, das man einfach mal so wechseln kann, und auch kein Lippenstift, bei dem du mal kurz eine ungewöhnliche Farbe ausprobieren kannst – und wenn sie dir nicht gefällt, wieder abwischst. Das heißt nicht, dass du für immer auf eine Form festgelegt bist. Vor allem wie buschig oder dünn deine Brauen sind, ist verhältnismäßig leicht zu verändern.

Die perfekte Form berechnen

Es gibt eine Faustregel, wie weit deine Brauen im Optimalfall zur Nase hin reichen. Um das zu berechnen, nimmst du einen Stift oder etwas anderes Gerades, wie zum Beispiel ein Lineal. Das hältst du senkrecht neben deine Nase. Unten sollte der Stift den Nasenflügel berühren und oben den Augeninnenrand streifen. Deine Augenbrauen sollten dann nicht weiter in Richtung Nase reichen, als bis zum Stift.

Normalerweise kannst du davon ausgehen, dass es besser aussieht, wenn deine Brauen in der Mitte des Gesichts, also zur Nase hin, breiter sind und am äußeren Rand schmaler auslaufen.

Um den richtigen Schwung der Augenbrauen herauszufinden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Manche Kosmetikerinnen schwören darauf, dass der höchste Punkt der Brauen über der Mitte deines Auges sein sollte. Andere meinen, der Bogen sollte zu ¾ ansteigen und dann im letzten Viertel abfallen. Im Grunde ist das aber kein großer Unterschied.

Wichtig ist, dass du keine gerade Linie zupfst, sonst siehst du schnell aus wie Bert aus der Sesamstraße.

Augenbrauenschablonen können helfen

Von einigen Marken werden sogar Augenbrauenschablonen angeboten. Zuerst suchst du dir im Geschäft oder auch bequem von zu Hause aus im Internet eine Form aus, die dir gefällt. Die Schablone legst du über deine Brauen und zupfst den Rest einfach weg.

Ob das wirklich einfacher ist, ist Ansichtssache. Hier besteht vor allem die Gefahr, dass du dir das falsche Modell aussuchst. Wenn dir eine Schablone zum Beispiel die Brauen von Salma Hayek verspricht, ist es gut möglich, dass du nachher wirklich Augenbrauen hast wie die rassige Schauspielerin. Ob sie dir stehen und zu deinem Gesicht passen, ist allerdings eine andere Frage.

Eine schöne Rundung schaffen

Das innere Ende der Brauen sollte nicht zu hart und eckig werden. Entferne ruhig ein paar Härchen an der Nasenseite, damit die Augenbrauen insgesamt runder und weicher wirken.

Falls du von Natur aus eher gerade Brauen hast, solltest du versuchen, das ein wenig auszugleichen. Hier ist es besonders wichtig, dass du nur von der unteren Seite zupfst. Nimm dann in der Mitte ein paar Haare weg und schon sehen deine Brauen runder aus.

Nicht zu dünn zupfen

Sehr dünn gezupfte Augenbrauen sind zurzeit sowieso nicht angesagt. Meist sieht das extrem künstlich aus, und da das vor mehreren Jahrzehnten sehr in Mode war, denkt man bei diesen dünnen Strichen im Gesicht schnell an eine alte Frau. Da du wahrscheinlich nicht älter aussehen willst (es sei denn du hast das Glück erst 16 zu sein), solltest du auf eine zu dünne Linie verzichten, vor allem wenn deine Brauen sowieso nur sehr spärlich oder unregelmäßig wachsen.

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