Vor- und Nachbehandlung

Wenn vorher geduscht oder gebadet wird, kann man gleichzeitig die Gelegenheit nutzen und mit einem Peeling oder einem Massagehandschuh abgestorbene Hautschüppchen entfernen. Ohne abgestorbene Hautzellen haben auch feine Härchen eine bessere Chance, an die Hautoberfläche zu gelangen und vom Epilierer erfasst zu werden.
Außerdem verringert sich so die Gefahr, dass nachwachsende Haare nicht durch die Haut dringen können und einwachsen. Dies kann sehr störend oder sogar schmerzhaft sein.

Vorher peelen, nachher cremen

Ebenso wie die Haut trocken sein muss, sollte sie vor der Epilation auch nicht eingecremt werden. Besser ist es, nach der Behandlung eine Feuchtigkeitscreme aufzutragen – natürlich ohne Alkohol. Am besten beruhigt sich die Haut meist mit Produkten, die Aloe Vera oder Kamille enthalten. Welche Pflege am besten wirkt, hängt allerdings von der Hautbeschaffenheit ab und muss jede Frau für sich selbst herausfinden.

Dass die Haut in den Stunden nach der Anwendung gerötet ist, oder einzelne kleine rote Punkte zu sehen sind, ist ganz normal. Empfindliche Haut zeigt stärkere Reaktionen als unempfindliche, bei der es auch möglich ist, dass überhaupt keine Reizungen zu erkennen sind.
Aus diesem Grund ist es besser, die Haut abends zu epilieren, damit sie sich über Nacht erholen kann und eventuelle Rötungen am Morgen verschwunden sind.

Die Haut gewöhnt sich an die Epilation

Wer öfter die Körperhaare mithilfe eines Epilierers entfernt, wird jedoch feststellen, dass sich die Haut an die Prozedur gewöhnt. Nicht nur die Reizungen lassen nach, auch die Schmerzen werden von Mal zu Mal weniger.
Die Haare wachsen zudem im Laufe der Zeit immer langsamer und feiner nach. So muss nach einigen Jahren immer seltener zum Epilierer gegriffen werden.