Glatte Haut hat eine lange Tradition

Doch der Wunsch nach haarloser Haut ist keine Erfindung der Moderne. Schon vor rund 20.000 Jahren entfernten sich männliche Höhlenbewohner ihren Bart. Archäologen entdeckten, dass die steinzeitlichen Männer die Haare in ihren Gesichtern mit Steinen oder Muscheln wegrubbelten, beziehungsweise abkratzten.

Aufzeichnungen aus der Zeit um 4.000 vor Christus ist zu entnehmen, dass die Menschen schon damals versuchten, Haare mithilfe von Pech, Eselsfett, Fledermausblut, Schlangen oder ähnlichen abstrusen Methoden loszuwerden. Auch Ziegengalle oder Wein sollten helfen, die Haut haarlos werden zu lassen.

Kaum zu glauben, aber etwa bis zur Zeit des Zweiten Weltkrieges rieb man sich die Haare mit rauen Handschuhen oder einer Art Schmirgelpapier ab, um glatte Haut zu bekommen.

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