Amerika

Die Ureinwohner Nordamerikas benutzten vor einigen Jahrhunderten noch Muscheln, um ihre Barthaare einzeln auszuzupfen. Zwei Muschelhälften wurden dafür aneinander gehalten und so als eine Art Pinzette benutzt.

Etwa um das Jahr 1700 brannten sich schönheitsbewusste Amerikanerinnen die Haare aus ihrer Haut heraus, indem sie Umschläge mit ätzenden Stoffen auf ihren Körper legten.

Im New York der 1940er Jahre entstanden die ersten chemische Enthaarungsmittel. Aufgrund des Krieges waren Strümpfe zu dieser Zeit nur schwer zu bekommen, wodurch Frauen beim Tragen eines Rockes in der Regel nackte Beine hatten. Da stark behaarte Haut als unschön angesehen wurde, entwickelte sich zu dieser Zeit bei besonders vielen Frauen der Wunsch nach haarlosen Beinen.

Wachs ist in Südamerika beliebt

In Südamerika hingegen bevorzugen Frauen seit jeher die Enthaarung mit Wachs oder wachsähnlichen Substanzen. Früher benutzten sie Sekrete des sogenannten Affenkokusnuss (Coco de Mono Baum), um glatte Haut zu bekommen. Noch heute ist in Brasilien die Enthaarung ein wichtiges und ständig präsentes Thema. Vielen jungen Mädchen wird früh beigebracht, dass es wichtig ist, haarlose Haut zu haben und die Haare mit Warm- oder Kaltwachs zu entfernen.

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