Die erste Behandlung

Ein paar Wochen später ging es los. Während des gesamten Behandlungszeitraumes durfte ich mich zum Glück weiter rasieren. Nur andere Enthaarungsmethoden wie Epilieren oder Enthaarungscreme waren tabu – für mich kein Problem.

Am Tag der ersten Laserbehandlung durfte ich vorher selbstverständlich duschen, ich sollte mich nur nicht eincremen.

Die Lasertherapeutin führte mich in ein Behandlungszimmer. Wir wollten mit den Beinen anfangen. Ich zog deshalb meine Hose aus und legte mich mit dem Gesicht nach oben auf eine Liege. Sie gab mir eine Brille, wodurch meine Augen vor dem Laser geschützt wurden. Auch sie selbst setzte eine große grüne Brille auf.

Überrascht von den starken Schmerzen

Jetzt gab es kein zurück mehr. Die Therapeutin begann an meinen Füßen. Sie setzte das Lasergerät – dass optisch einer Pistole ähnelte – an und „schoss“. Ich sah einen grellen Blitz, der meine Haut traf.

Ich wusste, dass die Laserbehandlung wehtun würde. Dennoch war ich überrascht, wie schmerzhaft es war. Quadratzentimeter für Quadratzentimeter arbeitete sie sich an meinen Beinen entlang. Manche Stellen waren empfindlicher, andere weniger. An einigen Hautpartien spürte ich fast gar nichts, während mir an anderen Stellen die Tränen in die Augen traten.

Viele Stellen wurden nicht nur einmal vom Laser getroffen. Wenn die Lasertherapeutin sah, dass die Haare noch nicht ganz weg waren, ging sie noch ein weiteres Mal über die gleiche Hautstelle. Das war natürlich besonders schmerzhaft, da die Haut sowieso schon vom ersten Blitz gereizt war.

Höhepunkt der Schmerzen

Nach den Schmerzen in meinen Kniekehlen dachte ich, es könnte nicht mehr schlimmer werden. Doch als sie an meiner Bikinizone ankam, merkte ich, dass ich mich gerirrt hatte: es wurde noch viel schlimmer.

Der Höhepunkt der Schmerzen war allerdings erst erreicht, als sich die Lasertherapeutin meinen Achseln widmete.

Die Art des Schmerzes zu beschreiben ist schwierig, weil man es mit nichts anderem vergleichen kann. An einigen Stellen fühlte es sich an wie kleine Nadelstiche. An anderen Partien spürte ich richtig, wie mir die Haare aus der Haut gebrannt wurden.

Die Tortur dauerte etwa drei Stunden. Zwischendurch unterhielt ich mich ein wenig mit der Therapeutin, was mich etwas ablenkte. Als wir fertig waren war ich sehr erleichtert und fühlt mich, als wäre ich einem mittelalterlichen Folterkeller entkommen. Eine besondere Salbe oder ähnliches wurde danach nicht aufgetragen.

Wer schön sein will muss leiden

Ich zahlte in bar und vereinbarte einen neuen Termin für die nächste Behandlung. Denn obwohl ich vermutlich die drei schlimmsten Stunden meines Lebens hinter mir hatte, wollte ich unbedingt weiter machen.

Denn das war es mir wert. Für immer glatte Haut für ein paar schmerzhafte Stunden: Wer schön sein will muss leiden.

Erfahrungsbericht Laserbehandlung

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