Die Wachsbehandlung

Eine freundliche, wenn auch nicht sehr gesprächige, Mitarbeiterin brachte mich in einen kleinen Raum, der hauptsächlich von einer Liege ausgefüllt wurde. Sie bat mich, mich untenherum freizumachen und mich dann auf die Liege zu legen. Während ich mich auszog, verließ sie den Raum.

Als sie wieder kam, brachte sie das Equipment für die Wachsbehandlung mit. Das Heißwachs war flüssig. Während der Behandlung nahm sie mit ihren behandschuhten Händen immer wieder Wachs aus einem großen Gefäß und strich es mir auf die Haut, um es – sobald es trocken war – ruckartig wieder abzuziehen.

Das Wachs erkaltet auf der Haut

Da dies meine erste Enthaarung in einem Waxing-Studio war, war ich ziemlich nervös. Vor allem hatte ich Angst vor den Schmerzen. Aber glücklicherweise tat die Behandlung insgesamt deutlich weniger weh, als ich befürchtet hatte.

Die Art, das Wachs aufzutragen, irritierte mich zunächst. Bisher kannte ich nur die Methode, bei der heißer Wachs auf die Haut gestrichen und anschließend mithilfe von Stoffstreifen entfernt wird. Hier waren jedoch gar keine Stoffstreifen im Einsatz. Das zuerst geradezu unangenehm heiße Wachs erkaltete auf meiner Haut, sodass die junge Frau, die mich behandelte, ihn dann in großen Stücken – inklusive der Haare – abziehen konnte.

Die Platten aus kaltem Wachs, die sie von meiner Haut abzog und dann in einen Mülleimer warf, sahen merkwürdig aus. Aber scheinbar ist dies eine gute, weil eher schmerzlose Art der Heißwachsbehandlung.

Das Auftragen des heißen Wachses war eigentlich sogar der unangenehmste Teil der ganzen Prozedur. Aber nach und nach gewöhnte ich mich an die Hitze und nahm sie nicht mehr so deutlich war.

Keine starken Schmerzen

Zuerst lag ich auf dem Rücken und die Kosmetikerin entfernte alle Haare, die sie in dieser Position erreichen konnte. In der Bikinizone schmerzte es schon etwas mehr, aber nicht so sehr, dass man es nicht hätte aushalten können.

Weil es mir peinlich gewesen wäre, wenn man meine Schmerzensschreie im ganzen Waxing-Studio gehört hätte, hielt ich mir vorsichtshalber jedes Mal die Hände vor den Mund, wenn ich wusste, dass gleich wieder eine „Wachs-Platte“ abgezogen wird. Aber eigentlich gab es nur wenige Stellen, an denen es so weh tat, dass ich aufstöhnen musste.

Als meine Vorderseite haarlos war, forderte mich die junge Frau auf, mich umzudrehen. Nachdem sie die Rückseite meiner Oberschenkel enthaart hatte, kam der – für mich als Waxing-Neuling – merkwürdigste Teil.

Um alle Härchen in meiner Pofalte zu erwischen, sagte die Kosmetikerin, dass ich meine Pobacken auseinanderziehen sollte. Da sie einen starken Akzent hatte und ich die Vorgehensweise noch nicht kannte, verstand ich erst nicht, was sie meinte. Nachdem ich es auch beim zweiten Mal nicht verstanden hatte, nahm sie meine Hände und zeigte mir so, was ich tun sollte.

Als ich verstanden hatte, kam es mir natürlich völlig logisch vor: Wie sollte es sonst funktionieren? Aber trotzdem war es eine komische Position und Situation, über die ich heute immer noch ein wenig grinsen muss.

Vielleicht führte genau diese Belustigung dazu, dass das Waxing auch an dieser pikanten Stelle nicht sehr schmerzhaft war. Das Auftragen des heißen Wachses fühlte sich hier besonders befremdlich an, aber das Abziehen tat nicht so weh.

Erfahrungsbericht Heißwachsbehandlung

Verschiedene Erfahrungsberichte